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| Stichproben Querschnittliche Erhebungsphase Erster Meßzeitpunkt (T1): 1990-93 Eine Zufallsstichprobe von 2.297 alten (70- bis über 100jährigen) Personen, die im ehemaligen West-Berlin lebten, wurden aus dem städtischen Melderegister gezogen. 83% dieser Adressen konnten bestätigt werden, so daß sich eine verifizierte Ausgangsstichprobe von 1.908 alten Menschen ergab. Diese wurden um Teilnahme an der Studie gebeten. 22% dieser Personen lehnten eine Teilnahme ab, und weitere 12% konnten oder wollten sich aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht beteiligen. Dagegen waren 66% bereit, Grundinformationen auf der Ebene einer multidisziplinären Kurzbefragung beizutragen, 49% (N = 928) nahmen an der Ersterhebung teil, und 27% (N = 516) setzten ihre Teilnahme fort und schlossen das gesamte Intensivprotokoll in 14 Sitzungen ab. Die Kernstichprobe der Teilnehmer am Intensivprotokoll ist nach Alter
und Geschlecht stratifiziert, so daß sich in jeder der sechs Altersgruppen
(70-74, 75-79, 80-84, 85-89, 90-94 und 95+ Jahre) 43 Männer und
43 Frauen befinden (Gesamt N = 516). Dies ermöglicht den Vergleich
von Teilgruppen (z. B. die sehr Alten oder Personen mit Demenz) mit
ausreichender statistischer Aussagekraft. Ausführliche Selektivitätsanalysen
zum Vergleich der Personen auf verschiedenen Teilnahmeebenen zeigten,
dass die Intensivstichprobe trotz kleiner positiver Selektionseffekte
(die alle unter einer halben Standardabweichung blieben) repräsentativ
für die Ausgangsstichprobe ist. Insbesondere gab es keine Hinweise
darauf, daß Korrelationsmuster und Varianzen unter den Teilnahmeebenen
variierten.
Nur die 516 Teilnehmer an dem ersten Intensivprotokoll wurden über die nächsten Jahre in Folgeerhebungen weiterverfolgt (sofern sie zur Teilnahmefortsetzung bereit waren). Hinzu kommen weiterhin Informationen des Einwohnermeldeamts über Mortalitätsdaten der Ausgangsstichprobe. Zweiter Messzeitpunkt (T2): 1993/94 431 der 516 Teilnehmer des ersten Intensivprotokolls waren zum Zeitpunkt des ersten Follow-ups noch am Leben. 84% (N = 359) dieser Überlebenden schlossen das Protokoll, das aus der Wiederholung der multidisziplinären Ersterhebung in einer Sitzung bestand, vollständig ab. Dritter Messzeitpunkt (T3): 1995/96 An T3 waren noch 313 Personen am Leben. 78% (N = 244) nahmen an der Wiederholung der Ersterhebung teil, und 66% (N = 206) schlossen das auf sechs Sitzungen reduzierte Intensivprotokoll ab. Vierter Messzeitpunkt (T4): 1997/98 An T4 waren 239 der ursprünglichen 516 Teilnehmer noch am Leben. Es schlossen 69% (N = 164) die Ersterhebungswiederholung und 55% (N = 132) das gesamte reduzierte Intensivprotokoll ab. Fünfter Messzeitpunkt (T5): 2000 An T5 waren 164 Personen am Leben. Es absolvierten 88 die Ersterhebung und 82 die auf zwei Psychologie-Sitzungen und einer zahnmedizinischen Untersuchung reduzierte Intensivsequenz. Sechster Messzeitpunkt (T6): 2004/05 An T6 waren 104 Personen am Leben. 47 absolvierten die Ersterhebung und 46 das Intensivprotokoll, das wieder aus zwei Psychologie-Sitzungen und einer zahnmedizinischen Untersuchung bestand. Siebenter Messzeitpunkt (T7): 2005 An T7 waren 93 Personen am Leben, und 37 absolvierten das Ersterhebung und 36 eine Serie von sechs Psychologie-Sitzungen bestand, die schnell hintereinander innerhalb von 2 Wochen durchgeführt wurden. Achter Messzeitpunkt (T8): 2008/09 An T8 waren 62 Personen am Leben. 22 Teilnehmer absolvierten die Ersterhebung und ein Intensivprotokoll, das aus zwei Psychologie- und zwei medizinischen Sitzungen bestand. 19 von ihnen absolvierten auch zwei zahnmedizinische Sitzungen.
Schema der ersten fünf längsschnittlichen
BASE-Stichproben
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